Teleskope


76/300 Firstscope von Celestron

Dieses kleine Dobsonteleskop ist mehr ein Spielzeug als ein Gerät zur ernsthaften astronomischen Beobachtung.
Dennoch ist es ein nettes kleines Ding, um schnell mal zwischendurch damit den Mond oder auch helle Sternhaufen zu beobachten, das immer mal wieder zum Einsatz kommt.
Ich habe ein paar Verbesserungen wie die Justage des sonst nicht justierbaren Hauptspiegels und eine Versteifung des Okularauszuges vorgenommen, was die Abbildungsleistung erkennbar verbessert hat.

60/330 apochromatischer Refraktor von TS

Mein Reiseteleskop. Der kleine Refraktor zeigt durch seine hervorragenden optischen Eigenschaften, was mit nur 60 mm Teleskopdurchmesser möglich ist und begeistert mich durch seine scharfe Abbildung immer wieder.
Refraktor, 2'' Zenitspiegel mit Filterschieber, Zoomokular und Stativ passen zusammen in eine 40 x 30 x 15 cm große Tasche und wiegen gesamt unter 5 kg. Perfekt für die Reise.

Aber auch fotografisch, egal ob mit oder ohne Nachtsichtgerät, macht dieser Refraktor richtig Spaß.
120/1000 Refraktor von Skywatcher

Dieser zweilinsige Refraktor mit leicht gekürztem Tubus wurde für die Nutzung mit einem Binoansatz modifiziert.
Ursprünglich als Schulteleskop gedacht, dient er mir nach dem Schulwechsel aktuell als privates Teleskop.
Es stellt ein noch relativ leichtes Allround-Teleskop dar, das fürs schnelle Beobachten zwischendurch bestens geeignet ist, da es nur wenige Sekunden dauert, es auf einem Stativ zu fixieren und damit einsatzbereit zu machen.


200/1200 Flextube Dobson von Skywatcher

Dieser Dobson ist seit mehreren Jahren mein Hauptteleskop.

Durch sein kompaktes Maß in zusammengeschobenem Zustand noch gut transportierbar, durch sein Gewicht noch problemlos zu tragen und dabei von sehr guter optischer Qualität.
Egal ob mit Folienfilter zur Sonnenbeobachtung im Weißlicht, zur Beobachtung von Planeten oder auch für Deep-Sky-Objekte, mit und ohne Nachtsichtgerät, es kommt mit Abstand am häufigsten zum Einsatz.
Ich habe einige Verbesserungen vorgenommen und mit den nun eingebauten besseren Gleitlagern, der Ringklemmung am Okularauszug, den regulierbaren Gegengewichten und dem Dreifach-Sucherhalter ist das Beobachten ein echter Genuss.


400/1680 Dobson von Spacewalk Telescopes

Dieser für den Einsatz eines Binoansatzes optimierte Infonity NL** Dobson ist mein größtes Teleskop und seit 2020 mein ganzer Stolz.
Mit einem Wert von 0,94 Strehl bildet der 16'' durchmessende Spiegel nahezu perfekt ab und die Mechanik läuft überaus geschmeidig.
Ein integrierter Filterschieber trägt genauso wie die integrierte Spiegelheizung dazu bei, dass das Beobachten einen wahren Genuss darstellt.
Besonders an Planeten und an Deep-Sky-Objekten kann das Teleskop in Nächten mit gutem Seeing seine Stärken ausspielen. Vergrößerungen über 500fach sind kein Problem.

Einzig Größe und Aufbau, der mit etwas Übung aber keinen allzu großen Zeitaufwand mehr darstellt, sorgen dafür, dass dieses Teleskop nur zum Einsatz kommt, wenn ich den Großteil der Nacht Zeit habe. Für kürzeres Beobachten bis etwa zwei Stunden greife ich dann doch lieber zum 200/1200 Dobson, der zwar weniger zeigt, aber deutlich schneller auf- und abgebaut ist, denn dieses Teleskop ist für eine einzelne Person nur noch in zerlegtem Zustand transportierbar.

40/400 PST von Coronado

Das kleine H-Alpha Teleskop ist perfekt, um schnell mal zwischendurch einen Blick in die Sonne zu werfen. 
Natürlich sind die Möglichkeiten mit nur 4 cm Durchmesser gerade im Bereich der Auflösung und Maximalvergrößerung eingeschränkt, aber es zeigt sehr gut unzählige Strukturen der Sonne.
Meist kommt es zur Sonnenbeobachtung als Zweitteleskop zum Einsatz, um sich rasch und unkompliziert einen Überblick auf der Sonne zu verschaffen, da es die Sonne gut strukturiert als ganze Scheibe abbildet.
120/1000 PST Umbau

Da mir das Geld für ein großes H-Alpha Sonnenteleskop fehlt, stellt dieser Umbau eines Coronado PSTs mit einem 120/1000 Refraktor das perfekte Gerät für mich dar.
Optimiert für die binokulare Beobachtung bekomme ich mit Weitfeldokularen gerade noch die gesamte Sonnenscheibe ins Blickfeld. Dennoch liegen die Stärken des Teleskops vor allem im Beobachten von Details wie Sonnenflecken, Filamenten oder Protuberanzen bei etwa 100 - 150facher Vergrößerung.
Montierungen

​​​​​​​Parallelogrammmontierung von Teleskop Austria

Die Vorteile dieser Montierung für leichte astronomische Geräte liegen vor allem im uneingeschränkten Schwenkbereich von Bodenhöhe bis über zwei Meter Höhe und der Tatsache, dass man sich gemütlich unter das montierte Gerät legen kann. Selbst auf einer Liege am Rücken liegend kann man entspannt beobachten.
Meist montiere ich darauf mein 15x70 Fernglas oder einen kleinen und leichten 60 mm oder 70 mm Refraktor.
Allgemein trägt sie Geräte bis etwa 5 kg sehr gut und kommt, mit leichtem Nachschwingen, auch mit Teleskopen bis 10 kg zurecht.​​​​​​
 Omegon Twinmaster AZ Montierung

Die Omegon Twinmaster ist wie die baugleiche Skywatcher Skytee eine robuste azimutale Montierung zur Montage von einem oder zwei Teleskopen.
Sie ist, neben den Rockerboxen, in denen die Dobson-Teleskope stehen, meine meistgenutzte Montierung. 
Das massive Dreibein von Celestron, auf das ich sie geschraubt habe, erscheint auf den ersten Blick etwas überdimensioniert, sorgt aber für außergewöhnliche Stabilität, so dass ich alle meine Teleskope auf dieser Montierung betreiben kann.
Besonders gerne nutze ich sie für Kombinationen aus zwei oder sogar drei Teleskopen bei der Sonnenbeobachtung. So trägt sie problemlos und mit hoher Präzision mein umgebautes 120/1000 H-Alpha Sonnenteleskop auf der einen Seite und auf der anderen Seite, nebeneinander auf einer Schiene angebracht, mein Coronado PST und meinen 60/300 Refraktor mit Sonnen-Folienfilter. Somit kann ich alle drei Geräte parallel ausrichten und beliebig zwischen der Ansicht im Weißlicht, der Überblicksansicht in H-Alpha und der Detailansicht in H-Alpha wechseln.
Aber auch zur Anbringung eines Teleskops parallel zu einem meiner Ferngläser ist sie super geeignet.
Die Prismenklemmen dieser Montierung nehmen sowohl gewöhnliche Prismenschienen von Teleskopen als auch die großen Manfrotto-Wechselplatten auf, was die Einsatzmöglichkeiten nochmal erweitert.
15 kg pro Seite werden problemlos getragen, auch Teleskope mit 20 kg Gewicht sind noch mit ausreichender Stabilität montierbar.
 
Manfrotto Stativ 028B mit Fluidkopf 502

Mein stabiles Fotostativ mit Videokopf kommt immer zum Einsatz, wenn es schnell gehen muss oder die Montierung leicht zu transportieren sein sollte.
Teleskope und Großferngläser bis 10 kg werden überaus stabil getragen und können feinfühlig nachgeführt werden. Nähert man sich der maximalen Traglast, die der Hersteller mit 14 kg angibt, wird es aber oft schwer, die Geräte ausreichend auszubalancieren.
Dennoch perfekt für meine Teleskope und Ferngläser, denn nur meine Dobson-Teleskope haben ein höheres Gewicht, aber die landen ja ohnehin nicht auf einem Dreibeinstativ. 
Ich habe die Montierung mit einem Adapter versehen, so dass sowohl Geräte mit Manfrotto-Videoplatten als auch Teleskope mit Prismenschienen geklemmt werden können.


Reisestativ Manfrotto Element mit Kugelkopf

Das Reisestativ schlechthin!
Mit einem Packmaß von nur 40 cm, einem Eigengewicht von 1,6 kg und einer Traglast von 8 kg ist dieses Stativ Teil meines Reise-Setups. Es trägt meinen kleinen 60/330 Refraktor oder auch meine Ferngläser überraschend stabil und kann dabei bis auf eine Höhe von 164 cm ausgezogen werden.
Der Kugelkopf ist feinfühlig zu bewegen und erlaubt ein akzeptables Nachführen bis gut 100fache Vergrößerung.
Mehr kann man von so einem Stativ nicht verlangen, immerhin ist es auf kleines Packmaß und geringes Gewicht ausgelegt.
Bei mir ist es selten im Einsatz, aber wenn es mal wirklich klein und kompakt sein muss, ideal. Es passt in die Tasche meines Reiseteleskops ebenso wie in jeden Rucksack.




Ferngläser


8x40 Nikon Action

Auch wenn mein kleines 8x40 Fernglas schon rund 20 Jahre alt ist, so richte ich es immer noch gerne auf den Nachthimmel, aber auch auf Naturobjekte unter Tags.
Die Abbildung ist bis zum Sichtfeldrand hervorragend und somit kommt es regelmäßig zum Einsatz, um mir einen Überblick über den Nachthimmel zu verschaffen. 


15x70 TS LE

Das 15x70 Fernglas hat mir lange Zeit, meist auf meiner Parallelogrammmontierung, treue Dienste geleistet. Für den Preisbereich unter 100 Euro (als ich es gekauft habe) bildet es sehr gut und lichtstark ab.
Seit ich jedoch ein 100 mm Fernglas mit Wechselokularen besitze, nehme ich es nur mehr selten in die Hand. Denn ein Fernglas wie dieses muss auf Grund der Größe und des Gewichts auf einem Stativ montiert werden und dann nehme ich meist direkt das 100 mm Glas, das doch ein besseres Bild liefert und durch seinen 45° Einblick angenehmer in der Handhabung ist.


100 mm Fernglas mit 45° Einblick von Omegon

Ich habe dieses Fernglas um einen Spottpreis erhalten, da die Okularklemmung und eines der Prismen defekt waren.
Nach der Reparatur, die vorzüglich funktioniert hat, habe ich nun ein tolles 100 mm Fernglas mit Wechselokularen, das sowohl am Nachthimmel als auch für Naturbeobachtungen zum Einsatz kommt.
Natürlich sind, wie bei einem zweilinsigen Glas nicht anders zu erwarten, Farbsäume bei höherer Vergrößerung zu sehen. Außerdem ist der Backfokus sehr knapp bemessen, so dass man leider nicht mit allen Okularen in den Fokus kommt.
Dennoch ein schönes und vor allem sehr lichtstarkes Fernglas, dass bei Vergrößerungen bis etwa 50fach ein wunderbares Bild liefert.











Zubehör
PVS-7 Nachsichtgerät

Ich habe dieses Nachtsichtgerät vor einigen Jahren mit einer Verstärkerröhre mit grünem Phosphor und einem FOM-Wert von etwa 1000 gekauft. 
Mittlerweile wurde es aufgerüstet, so dass seit 2021 eine Verstärkerröhre mit weißem Phosphor und einem FOM-Wert von über 2400 verbaut ist.
Egal ob ohne Vergrößerung in der Hand gehalten oder im Okularauszug eines Teleskops, damit wird die Deep-Sky-Beobachtung zum Genuss.
Die Sichtbarkeit von Objekten am Himmel steigt um mindestens 2 Magnituden und zusammen mit Schmalbandfiltern wie meinem 7nm H-Alpha Filter lassen sich viele Nebel beobachten, die sonst visuell gar nicht zu erkennen wären.
Die Nutzung eines Nachtsichtgerätes für die Astronomie ist ein eigenes Feld und kann hier nicht umfassend wiedergegeben werden. Wenn ihr euch für dieses Thema interessiert, so findet ihr Infovideos dazu auf meinem YouTube-Kanal: youtube.com/c/mariostroblmayr
In Summe ist dieses Gerät in der Deep-Sky-Beobachtung für mich nicht mehr wegzudenken. Macht es doch in so vielen Nebeln Strukturen sichtbar, die sonst für das Auge unsichtbar bleiben würden und auch an Sternhaufen und Galaxien erhöht sich der Detailgrad deutlich.
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